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Zum Ende der Seite springen Musikmix
 
Autor
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The Nobody The Nobody ist männlich
Coma Black


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Dabei seit: 02.03.2005
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Im Bereich Gothic gibt es ja nun viele verschiedene Richtungen
EBM,Darkwave,Goth Rock,Metal,Industiral Metal/Rock(NIN und Co),Industrial(Steinkind und Co),Mittelalter und was weiß ich noch alles

Findet ihr es gut das es so einen Mix an Stilen in der Szene gibt oder findet ihr dass es zu überlaufen ist.
Gibt ja viele Leute die was gegen Leute eines anderen Stiles haben.
Meiner Meinung nach geht so ein Zusammenhalt in der Szene verloren.
(Merkt man schon auf Partys nur für Gothics bzw wo nur Gothics anwesend sind)
Zwar find ich es gut dass die Szene so offen ist,aber ich hab das Gefühl dass es viele gibt,die die Wurzeln nicht mehr kennen(und das sage ich als jemand der bei weitem zu jung ist um zum Ursprung der Szene zu gehören) und dadurch teilweise merkwürdige Einflüße hineinkommen.
Akzeptanz wird großgeschrieben,aber selbst wenn man wie ich finde das die Szene offen bleiben sollte,sollte Leute der Szene den Ursprung,ihre Wurzeln kennen.
Es kann nicht sein dass es Elektro Leute gibt die meinen Gothrock sei scheiße und auf Gothicveranstalltungen zuvernachlässigen,obwohl es ein Teil der Anfänge war und sich dann selbst sooooo GOTH fühlen...
Naja was ist eure Meinung?

__________________
Man hört Geschichten, Mythen, Sagen,
Engelsgleich ihr golden Haar,
wüsste ich nur wo, ich würde es wagen,
zu lauschen dem Gesang - fürwahr!
Für einen Kuss von ihren Lippen
würde ich alles geben, was ich hab'!
Mein Hab und Gut und meine Seele...

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von The Nobody am 18.02.2009 21:54.

18.02.2009 21:49 The Nobody ist offline E-Mail an The Nobody senden Beiträge von The Nobody suchen Nehme The Nobody in deine Freundesliste auf
Headcrash
Simple Monkey

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Dabei seit: 27.01.2009
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man begrenzt sich doch nur selbst, wenn man teil einer gruppe ist und sich deren regeln unterwirft, um teil dieser gruppe zu bleiben.

nine inch nails "goth" zuzuordnen, finde ich befremdlich.
18.02.2009 22:50 Headcrash ist offline E-Mail an Headcrash senden Beiträge von Headcrash suchen Nehme Headcrash in deine Freundesliste auf
nihilistic
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die frage wäre doch erstmal, wie das dann früher mit der offenheit wirklich war. ich für meinen teil bin zu jung um darüber urteilen zu können.^^

ob die szene wirklich so offen ist, da bin ich mir nicht sicher. immer wieder hört man eben, wie sich menschen einer musikrichtung gegen menschen anderer abgrenzen. selbst, wenn das innerhalb der gleichen subkultur passiert.

persnlich denke ich, dass sich die sogenannte "Gothic-Szene" sich in den nächsten Jahren stark zurückentwickeln wird und wieder mehr in Richtung ihrer eigenen Wurzeln gehen wird.
Heutzutage ist Gothic doch nichts weiter mehr, als eine so stark kommerziell aufgeblähte Konsummaschine, die zum Teil lächerölich wirkt. Also zumindest ich muss immer wieder grinsen, wenn irgendwelche Gothics von abgrenzung vom mainstream sprechen, obwohl die mechanismen die gleichen sind.

da wird eine band/ ein projekt gehypet, da werden schlagworte fallen gelassen (industrial ist da so eine gewissen cash cow) und da gibt es die "in-marken", die viel kosten und von der qualität einfach unbeschreiblich miserabel ist.

wenn man dann natürlich "Gothic" dann natürlich als "elitär" verkauft (der begriff taucht bei reportagen manchesmal immer mal wieder auf), dann braucht man sich nicht wundern, wenn es zu einer solchen abgrenzung kommt. wenn man dann noch eine falsche auffassung der szene mitbekommt im sinne von "oh, ich bin so alternativ und jeder der nicht aussieht wie ich, kann mich gar nicht erst verstehen." ist jene abgrenzung unausweichlich. auch innerhalb einer kultur.
19.02.2009 00:58
Andariel Andariel ist weiblich
Bright Young Thing


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In MySpace habe ich dazu mal einen Blog gepostet; ziemlich genau passend zu dem Thema. Wer Interesse hat, schaut auf www.myspace.com/brosze unter "Diskussionsstoff?..." nach.
Habe keine Lust, alles zu wiederholen, was in diesem langen Text geschrieben steht Zwinkern

__________________

19.02.2009 18:47 Andariel ist offline E-Mail an Andariel senden Homepage von Andariel Beiträge von Andariel suchen Nehme Andariel in deine Freundesliste auf Füge Andariel in deine Kontaktliste ein
nihilistic
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Zitat:
Original von Andariel
In MySpace habe ich dazu mal einen Blog gepostet; ziemlich genau passend zu dem Thema. Wer Interesse hat, schaut auf www.myspace.com/brosze unter "Diskussionsstoff?..." nach.
Habe keine Lust, alles zu wiederholen, was in diesem langen Text geschrieben steht Zwinkern


Wäre aber toll, da dein Profil privat ist und man somit deine Blogs erst gar nicht sieht.

Oder vielleicht schonmal auf die Idee gekommen, einfach copy&paste zu machen?Lachen Zwinkern
20.02.2009 02:19
Andariel Andariel ist weiblich
Bright Young Thing


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Lachen Danke für den Tipp... Zwinkern
So. Ich rechtfertige mich für keine meiner Ansichten. Der Text ist nicht von heute, aber auch nicht soo alt. Ursprünglich eben für einen MySpace-Blog verfasst. Viel Spaß beim Lesen *duck&weg*




Gothic & Szene – heute und gestern im Vergleich
„‚Sex, Drogen und Industrie’ muss wohl das neue ‚Temple of Love’ sein“


Das Finden zu einem neuen Ich

Wir suchen uns selbst und finden in eine Identitätsphase, die uns in eine Richtung lenkt, welche unseren etwaigen Vorstellungen von unserem zukünftigen Leben entspricht.
Die Rebellionsphase läutet das neue Ich ein: Wir wollen zeigen, wie wir uns sehen und wie wir gesehen werden wollen. Verbittert streben wir die Akzeptanz an, die wir von anderen erwarten. Der Alltag ist eine aufwühlende Berg –und Talfahrt. Wir werden schräg von der Seite anguckt, belächelt oder sogar ausgelacht, verspottet und auch ausgegrenzt.
Nach einer gewissen Zeit aber ist der gewünschte Grad erreicht. Der Kampf um die Akzeptanz des neuen Ichs schwächt mit der Zeit ab. Trotzdem fühlen wir uns allein und wollen zeigen, dass es nicht so ist. Auf der Suche nach Gleichgesinnten stoßen wir auf Zustimmung und damit auf das Gefühl der Zugehörigkeit.

Vielleicht fühlen wir uns besonders, weil wir etwas sind. Wir sind etwas, was der breiten Masse nicht entspricht. Es wird ein individuelles Dasein angestrebt, das auch innerhalb der Szene hervorgehoben werden soll.
Im selben Gedankengang haben wir dennoch eine Vorstellung davon, was authentisch gotisch ist. Gothics tragen schwarze Kleidung - und nicht nur irgendeine. Von Insidern wissen wir, wer komplett als einer von ihnen angesehen werden möchte, muss sich erst einmal die extrem teure Gruftmode aus der Szeneboutique leisten können. Eine weitere wichtige Grundausstattung ist das Schuhwerk: schwarze Boots bzw. Springerstiefel. Gotischer Schmuck (a lá Nietenhalsband und Pentagrammkette) ist ein weiterer Aspekt für den perfekt ausgestatteten Gruft. Auch eine gewisse Ahnung von der szenetypischen Musik muss zumindest ansatzweise mitgebracht werden.
Wir erwarten Akzeptanz und Toleranz von außerhalb der sogenannten Subkultur. Konflikte zwischen Schwarzvolk und anderen Szenen oder Gruppen sind keine Einzelfälle – manche legen es sogar darauf an. Wir werden verglichen mit Satansanbetern oder Friedhofsgängern, uns werden Untaten wie schwarze Messen oder das Verderben der Gesellschaft vorgeworfen. Macht uns gerade das nicht irgendwo stolz?...

Wie Gothic heute allgemein interpretiert wird

Gothic wird als eine von vielen Lebenseinstellungen betrachtet. Viele begründen ihr schwarzes Lebensgefühl im Hören spezifischer Musik und in der Vorliebe für Vampire, Werwölfe, nordischer Mythologie, die Faszination für den Tod usw.
Zudem zählt (wie erwähnt) das äußere Erscheinungsbild, welches möglichst düster gehalten wird. Das Zusammensein mit Gleichgesinnten spielt ebenso eine wichtige Rolle wie das Besuchen diverser Konzerte, U-Discos und Festivals.
Gothics geben sich als melancholische Poeten, tiefgründig denkende Menschen aus, die sich mit Fragen beschäftigen wie folgende: Wie schmeckt der Tod? Was bringt uns das Leben davor? Vielleicht fühlt sich gerade der natürlich veranlagte Pessimist oder Realist in der schwarzen Szene wohl, was keinesfalls abwertend einzustufen ist.
Die meisten Leute aus der Szene sind Atheisten, glauben also nicht an einen Gott und kritisieren besonders die Kirche. Der Spruch Odin statt Jesus dürfte einigen bekannt sein. Das Vorurteil, Grufties würden generell zu Satan beten, ist schon zu einem seiner Gängigsten geworden. [In meinen Augen ist Satan sowieso nur ein Gott, der das Böse vertritt und anstachelt.]
Ein weiteres Klischee ist der nächtliche Gang über den Friedhof, welches ebenfalls weit verbreitet zu sein scheint. Einige düstere Romantiker finden tatsächlich in einen positiven Zustand, wenn sie über den Friedhof gehen; Sie begründen dies in einer tiefen Ruhe und Zufriedenheit, sie seien zudem inspiriert, was besonders die Gedanken an den Tod angeht. Diese Faszination für den Tod wird meistens als falsch interpretiert. Eine Faszination unterscheidet sich immerhin von einer Sehnsucht.

Die neue Generation G

Kommt ein 13-jähriger in eine Szenedisco, wird er in den meisten Fällen von den Alteingesessenen argwöhnisch oder gar abfällig gemustert, manchmal wird er sogar direkt angesprochen, im schlimmsten Falle gemobbt oder geschlagen.
Was früher ein prickelnd neues Gefühl war, ist heute ein Bandsalat einer vielfach überspielten Kassette geworden. Gestern war es eine beinahe revolutionäre Musikbewegung mit Tiefsinn und einem Hauch von Weltuntergangsfeeling, heute wird es als Lebensgefühl und Schubladenobjekt verstanden. Doch wissen die neuen Schwarzvölkler überhaupt, worüber sie sprechen, wenn sie von ihrem Lebensgefühl reden? Führen sie diese vor rund zwanzig Jahren entstandene Szene fort oder haben sie sich abgeschnürt und eine eigene, junge Szene gegründet?
Eines ist klar: Musik und Leute haben sich verändert. Das Früher kann man bekanntlich nicht zum Heute machen, was durchaus seine Vor –sowie Nachteile hat.
Wahrscheinlich befassen sich nur noch sehr wenige der neuen Generation G damit, woher ihre Wurzeln kommen. Dass Gothic aus dem Ende der 1970er aktuellen Post-Punk entstanden ist, dürfte also einigen neu sein. Sie werden sich fragen, was der schrammelige, gefühlstrampelige Punk mit dem emotionalen, tiefsinnigen Gothic zu tun haben mag. Aber tatsächlich haben sich Post-Punk und einige andere Einflüsse wie New Wave aus England zusammengetan und sich Anfang der 80er zu dem sogenannten Gothic Punk (auch Darkpunk oder Batcave genannt) vermischt. Die instrumentale Besetzung war simpel.
„Alien Sex Fiend“, „Bauhaus“, „Siouxie and the Banshees“, „The Damned“ und „Fliehende Stürme“ sind einige Bands aus dieser Ära. „The Sisters of Mercy“ waren damals wichtige Vertreter des Gothic Rocks. [Anm.: Es gibt und gab Bands, die sich nicht mit dem Stempel Gothic zufrieden geben wollen!]
Heutzutage hat sich die sogenannte Gothicmusik in sämtliche Spalten aufgeteilt und ist mit früher nicht mehr zu vergleichen. Gothic Rock hört sich heute anders an, Darkwave klingt nicht mehr wie früher und fragliche Unterkategorien wie Industrial, Electro, und Aggro-Tech sind dazugestoßen. Auch Mittelalter wird zu Gothic gezählt und wird in der Tat von vielen Schwarzkitteln gehört.

Das Zerrbild der Jugend von heute

Die Urgesteine der Szene sträuben sich immer mehr gegen einen lockeren Besuch in der schwarzen Disse um die Ecke. Vieles in der neuen Szene ist ihnen suspekt geworden. Das alte Sprichwort Früher war alles besser dürfte für die meisten von ihnen gebräuchlich sein.
Wummernde Beats, die den Mageninhalt erschüttern lassen, kreischende Synthietöne, die in den Ohren schmerzen und verzerrte Stimmen, welche unverblümt Wörter aus einem schlechten Porno in den Mund nehmen und auf Dauer die Hirnrinde schmelzen lassen, entsprechen wohl nicht mehr dem Grundgedanken vieler Gothicbands –und hörer von damals [und auch heute. Wir wollen ja nicht alle in einen Pott schmeißen...].
Sex, Drogen und Industrie muss wohl das neue Temple of Love sein, denn obszön, pervers und unter die Gürtellinie gilt heutzutage als Trend – und nicht nur in der schwarzen Szene.

Vermutlich will die Jugend von heute mit Niveaulosigkeit und Direktheit der vermeintlich verklemmten und spießigen Gesellschaft auf den Zahn fühlen. Wird tatsächlich noch angenommen, man könne die Außenwelt damit schocken und das Fürchten lehren? Einige Vertreter der Musik haben ihr Bestes dazugegeben, die Niveaulosigkeit in die gegenwärtige Welt einzubrennen:
Wozu gibt es die „Pussy Cat Dolls“, die sich optisch sowie akustisch prostituieren, wozu gibt es Aggro Berlin, East –und Westcoast, „Scooter“ und die Schlagersternchen, die ihre versauten Texte und grottigen Melodien in gefüllten Partyhallen zum Besten geben?
Fast jede Art von Musik wird heute als Provozierungsmittel benutzt, um den Luschen dieser Welt zu zeigen, wie stark doch die Rebellen sind. Sie hassen die Politik(er) und wissen selbst nicht die Welt zu verbessern, außer ihren Hass, Trotz und nichtvorhandenen IQ auf sie herabregnen zu lassen.

Dass auch die junge Gothicszene inbegriffen ist, ist kein Wunder, denn sie stellt eine Plattform dar, wie alle anderen Jugendphänomene auch. Dabei wird von den neuen Schwarzvölklern stets betont, sie hätten mehr Niveau, als die albernen Hip Hopper oder langweiligen Normalos [das beruht allerdings auf Gegenseitigkeit]. Dazu beschweren sie sich, dass die Szene zu zugänglich geworden ist und jeder x-beliebige Schwachkopf dazustoßen kann.
Schubladendenken scheint ein ebenso großer, dennoch nicht offen zugegebener Trend zu sein, wie das Herumschleudern von Obszönitäten. Schubladendenken ist in, denn man fühlt sich besser, wenn man behaupten kann, man sei ein Player oder ein Gothic. [Welcher hartgesottener Metalhead würde schon zugeben, dass er neben „Cradle of Filth“, „Dimmu Borgir“ und Co. auch „Bushido“, „ABBA“ oder „Juli“ hört?]
Der ständige Konflikt, welche Szene die Beste oder Richtige sei, stellt geradezu alles in den Schatten, was das Grundfundament sämtlicher Szenen war. Musik scheint minderwertiger zu sein, auch wenn es nicht zugegeben werden will. Der Wunsch etwas zu sein, ist stärker, als der gute Wille ein einfacher, toleranter Mensch zu sein, der lebt und leben lässt.
Zu diesen Szenekonflikten gesellt sich ein weiterer Aspekt, welcher der Albernheit das Kirschlein auf dem Sahnehäubchen verleiht: Konsumgeilheit.
Konsum scheint heutzutage das Wichtigste überhaupt zu sein, denn:
Wer kauft, der hat. Wer hat, der ist.
Ich möchte an einem Beispiel an der Gothicszene verdeutlichen, dass dieser ständige Druck, dem wir ausgesetzt sind, unseren Status innerhalb einer Szene oder sogar der Gesellschaft beeinflussen kann.
Hier einige Beispiele, die ich im Laufe der Zeit einmal aufgeschnappt hatte [Btw: Ich will keiner bestimmten Person an den Kragen, mich interessiert nur die Aussage.]:

- „Springerstiefel sind authentischer als Chucks, denn Chucks kauft sich jedes Newbie –oder Normalokind.“

- „Wer als Gothicgirl keine Plateaus besitzt, ist nicht ernst zunehmen.“

- „Kurze Nieten werden von jedem x-beliebigen Pseudo-Blag getragen, deswegen wäre es sinnvoll, sich echte [lange] Nieten zu besorgen.“

- „Mit einem langen Mantel sieht man endlich wie ein richtiger Gruftie aus.“

- „Ein schwarzmagisches Pentagramm kommt schon etwas authentischer rüber, als ein weißmagisches.“

- „Sie sieht nicht aus wie ein Gothic, weil sie diesen Rock aus H&M hat und sich vollkommen untypisch schminkt.“


Sein inneres nach außen zu kehren wird immer mehr zum Zerrbild und entfernt sich stets von der eigentlichen Bedeutung. Vielleicht wäre es sinnvoll sein äußeres nach innen zu kehren, um diesem irrsinnigen Kampf um richtig und falsch ein Ende zu setzen.

***

Ich bedanke mich für’s Durchlesen und ich hoffe, der Text hat seine Wirkung erfüllt und zum Nachdenken angeregt.
Vielleicht denkt sich auch der ein oder andere, dass dieses 16-jährige Blag sowieso keine Ahnung vom Leben hat und einfach nur klugscheißern will. Natürlich konnte ich nur versuchen, mich in eine vergangene Zeit und in die Lage anderer Leute hineinzuversetzen, die auch viel älter sind als ich, aber letztendlich ist das Reduzieren auf das Alter auch nichts anderes als Schubladendenken, nech? smile

Mit freundlichen Grüßen, Brosze.

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20.02.2009 20:09 Andariel ist offline E-Mail an Andariel senden Homepage von Andariel Beiträge von Andariel suchen Nehme Andariel in deine Freundesliste auf Füge Andariel in deine Kontaktliste ein
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sehr 1nterresanter blog

also 1ch b1n ke1n goth und wer m1ch s1eht w1rd das auch n1cht von m1r denken 1ch b1n auch gegen schubladendenken und z1ehe m1ch ajn w1e es m1r gefællt und höre mus1k d1e m1r gefællt dazu gehören (natürl1ch) sehr v1ele metalbands aber auch h1p hop, 1n letzter ze1t sehr v1el techno ( d´n´b, trance, goa, ac1d und so zeug) und auch rock und pop aus früheren ze1ten
1ch halte m1ch für e1nen sehr offenen menschen und b1n m1t v1elen versch1denen leuten aus versch1edenen "Schubladen" befreundet und goths und metalheads s1nd be1 me1nen freunden sogar deutl1ch 1n der unterzahl !

kurz gesagt: 1ch f1nde schubladendenken sche1sse!!! smile

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É´µ · ÿƹ± µÃĹ½ ¿ µÇɽ ½¿Å½ ȷƹñÄÉ Ä¿½ ±Á¹¸¼¿½ Ä¿Å ¸·Á¹¿Å ±Á¹¸¼¿Â ³±Á ±½¸ÁÉÀ¿Å µÃĹ½ º±¹ ¿ ±Á¹¸¼¿Â ±ÅÄ¿Å µ¾±º¿Ã¹¿¹ µ¾·º¿½Ä± µ¾



23.07.2009 12:02 Kurt Bin Laden ist offline E-Mail an Kurt Bin Laden senden Beiträge von Kurt Bin Laden suchen Nehme Kurt Bin Laden in deine Freundesliste auf
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Zitat:
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also 1ch b1n ke1n goth und wer m1ch s1eht w1rd das auch n1cht von m1r denken 1ch b1n auch gegen schubladendenken und z1ehe m1ch ajn w1e es m1r gefællt und höre mus1k d1e m1r gefællt dazu gehören (natürl1ch) sehr v1ele metalbands aber auch h1p hop, 1n letzter ze1t sehr v1el techno ( d´n´b, trance, goa, ac1d und so zeug) und auch rock und pop aus früheren ze1ten
1ch halte m1ch für e1nen sehr offenen menschen und b1n m1t v1elen versch1denen leuten aus versch1edenen "Schubladen" befreundet und goths und metalheads s1nd be1 me1nen freunden sogar deutl1ch 1n der unterzahl !

kurz gesagt: 1ch f1nde schubladendenken sche1sse!!! smile


Ich mag dich Lachen

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23.07.2009 13:37 Andariel ist offline E-Mail an Andariel senden Homepage von Andariel Beiträge von Andariel suchen Nehme Andariel in deine Freundesliste auf Füge Andariel in deine Kontaktliste ein
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Leider ist heutzutage fast alles Trend.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass "Schubladendenken-scheiße-finden" genau so zum Trend wird wie das Schubladendenken selbst.

Ist es nicht so, dass die meisten Leute zuerst dem trend des S-Denkens folgen ("Jeder der xxx hört(macht ist scheiße"), und, wenn sie dessen Probleme erkennen, in den genau gegenteiligen Trend verfallen ("Jeder der in Schubladen denkt ist blöd")?

Ohne eine der Parteien beleidigen zu wollen, aber das kommt mir seltsam vor.

Und dass ich Anda's Blog gut argumentiert finde, soll auch nochmal erwähnt sein smile

Zur ursprünglichen Frage: Ich glaube, da muss zwischen "Gothic" und "Schwarzer Szene" unterschieden werden.
Erstete ist ein Teil von letzterer.
"Schwarze Szene" ist ein Überbegriff für die ganzen verschiedenen Dinge wie Rock, EBM, Metal, Industrial und so weiter. Da diese zum allergrößtem Teil "dunkel" sind, werden sie eben unter diesen Begriffen zusammengefasst.
Dennoch wird sich ein Industrialhead (sprich einer, der am liebsten Noisuf-X und so etwas hört) sich meist nicht als Gothic bezeichnen würde, weil er sich mit dem, was dieser Begriff auch heute noch bedeutet, i.d.R. nicht identifizieren kann.

Soviel von mir, und einen schönen Abend noch smile

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Oh beneidenswerte Kannibalen; ihr könnt eure Feinde erst auffressen und dann auch noch auskotzen!


29.07.2009 19:31 Fenrir ist offline E-Mail an Fenrir senden Homepage von Fenrir Beiträge von Fenrir suchen Nehme Fenrir in deine Freundesliste auf Füge Fenrir in deine Kontaktliste ein
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